Akaiiwa-Schrein

Akaiiwa-Schrein(Akaiiwa-Schrein)


Der Akaiiwa-Schrein befindet sich im Westen der Präfektur Tottori im Städtchen Nanbu, das reich an Natur- wie Kulturschätzen ist. Der Schrein ist über tausend Jahre alt und wurde in Verehrung einer Wiedererweckung errichtet. Dieser Bezug geht auf einen “Wiedererweckungsmythos” im Kojiki (“Aufzeichnung alter Begebenheiten”) zurück, einer Geschichtensammlung, die als Japans ältestes historisches Werk gilt.   


Demnach soll vor langer Zeit eine Gottheit namens Okuninushi in dieser Gegend gelebt haben. Eines Tage machten sich die Brüder Okuninishis einen Spaß daraus, ihm eine Lügengeschichte aufzutischen, wonach in den Bergen ein gewaltiges rotes Wildschwein leben würde, das sie zu ihm ins Tal hinabtreiben wollten, wo er es einfangen sollte. Tatsächlich aber handelte es sich um einen Felsblock, den die Brüder erhitzt hatten, bis er rot glühte, und an dem sich Okuninishi so schrecklich verbrannte, dass er starb.
Seine Mutter kam über den Tod ihres Sohnes nicht hinweg und erflehte die Hilfe zweier weiblicher Gottheiten, um ihn zu erretten. Die beiden stiegen vom Himmel herab und erweckten Okuninishi tatsächlich wieder zum Leben, und in der Folge wurde er zum Herrscher über ein Land, das sich über die Regionen San’in, Sanyo und Hokuriku erstreckte.  



Die Stelle, an der Okuninushi ins Leben zurückgeholt wurde, war genau dort, wo heute der Akaiiwa-Schrein steht. Dieser Name setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: aka (“rot”), i (“Wildschwein”) und iwa (“Fels”), was ein eindeutiger Hinweis auf den mit diesem Ort verbundenen Wiederweckungsmythos ist. 
Seither gilt der Schrein als ein Ort mit einem starken Bezug zu Wiederbelebung und Genesung, und viele Gläubige aus dem ganzen Land kommen hierher, um für ihre Erholung oder einen guten Neuanfang zu beten.  


Auch der Felsblock, den Okuninushi einzufangen gezwungen wurde, ist in der Schreinanlage verwahrt, allerdings wurde er tief in der Erde unter anderen Felsen vergraben, um das umliegende Land nicht zu entweihen. Um die Stelle wurde ein Zaun errichtet und ein shimenawa, ein heiliges Seil, geführt. All dies soll den Betrachter Folgendes lehren: “Bewahre stets Achtsamkeit für die Ursachen des Unglücks”.  


So hat zwar der Akaiiwa-Schrein seinen Ursprung in einem grausamen Ereignis aus der Vergangenheit, doch mit seiner Errichtung wurde er zu einem glückverheißenden Ort, der seinen Besuchern eine wichtige Lehre fürs Leben mit auf den Weg gibt. 



Basic Information

232 Terauchi, Nambu, Saihaku District, Tottori 683-0202

0859-64-2102

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